Monat: Juli 2014

Neuer Radweg bei Erlstätt

Man soll ja nicht nur meckern. Es werden im Landkreis Traunstein auch neue Radwege gebaut.

Seit einigen Wochen gibt es einen neuen Abschnitt bei Erlstätt.

Wie man auf dem Bild erkennt, wurde an der ST2095 zwischen zwei bestehenden Radwegen eine Lücke geschlossen.

Radwege bei Erlstätt. Quelle des Luftbildes Google Maps

Radwege bei Erlstätt. Quelle des Luftbildes Google Maps

Die folgende Foto habe ich auf dem neuen Radweg auf eine Fahrt von Traunstein in Richtung Chieming gemacht.

Beginn des Radweges

Beginn des Radweges

Man rollt auf einem guten Untergrund dahin. Dann geht es an ein paar Häusern in Erlstätt vorbei. Dort geht es scharf rechts an einer neuen Hangabstützung entlang.

Neue Kurve in Erstätt

Kurve in Erlstätt

Hier muss man etwas aufpassen, dass man nicht falsch abbiegt.

Es geht dann parallel zur Straße (St2095) weiter. Unterhalb des Strommasten ist der neue Radweg dann zu Ende. Dort überquert man die abzweigende Straße.

Ende des neuen Radweges

Ende des neuen Radweges

Dahinter führt des alte Radweg weiter. Diese alte Radweg war bisher unbenutzbar, da er als kleines Teilstück an einer sehr stark befahrene Straße von wenigen Fahrradfahren angefahren wurde.

Fährt man den alten Radweg dann weiter, endet man unvermittelt an eine kleine Kapelle.

Ende des alten Radweges

Ende des alten Radweges

Hier gibt es leider keinerlei Beschilderung und es stellt sich die Frage, wie man von hier weiterfahren soll. Links auf den holprigen Feldweg, der über einige Umwege nach Kraimoss führt oder rechts weiter auf der vielbefahrenen Straße.

Es bleibt zu hoffen, dass der Radweg noch weiter nach Kraimoos und bis zum Kreisel in Egerer gebaut wird. Dann wäre eine schnelle und sichere Verbindung zwischen Traunstein und Chieming mit dem Rad möglich. Ansonsten verstehe ich nicht, wozu das neue Teilstück eigentlich gut sein soll.

Wer gegenwärtig dort hin will, sollte besser auf den neuen Radweg verzichten und über Oberhochstätt fahren. Dieser Weg ist auf der Karte gepunktet und ist auch gut beschildert.

 

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Fahrradfreundliche Stadt: Kopenhagen

Radverkehr in Copenhagen – WikiCommons

„Die Zeit“ hat am 30. Juni ein interessantes Interview mit der dänischen Stadtplanerin Helen Søholt veröffentlicht, in der es um die Radförderung in Kopenhagen geht.

Auch kleine Städte kommen darin zur Sprache:

ZEIT ONLINE: In Deutschland zögern viele Bürgermeister vor allem kleinerer Städte, in Radwege zu investieren. Sie sehen die enormen Kosten und behaupten, sie gewönnen dadurch nichts. Was sagen Sie diesen Bürgermeistern?

Søholt: Radfahrer machen eine Stadt erst richtig lebendig. Man sieht Gesichter auf der Straße, und nicht nur hinter Windschutzscheiben. Die Stadt wird als menschenfreundlich wahrgenommen und dadurch attraktiv. Sie zieht Familien an, aber auch Unternehmen und gut ausgebildete Talente, die in der Stadt leben wollen.

Das vollständige Interview ist zu finden unter:
ZeitOnline: Radfahrer machen eine Stadt erst richtig lebendig.